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Die Rückkehr der Folter
Dr. Alexander Bahar
Publizist
Dienstag, 25. November 2008 um 19:30 Uhr
AkademikerPastoral
Lämmerstraße 3, 80335 München
Zum Thema:
Das Folterverbot stellt eine der größten Errungenschaften der Zivilisation dar. In den nationalsozialistischen
und kommunistischen Diktaturen des 20. Jahrhunderts wurde es mit Füßen getreten. Doch auch in der Gegenwart
gewinnt die Frage nach dem Folterverbot wieder neue Nahrung - die Ereignisse und Diskussionen der letzten Jahre um
Abu Ghraib, Guantanamo oder die "Rettungsfolter" im Falle des entführten Jakob von Metzeler weisen
in diese Richtung.
Alexander Bahar wird sich in seinem Vortrag zunächst über Folter im 21. Jahrundert sprechen, bevor er sich der
deutschen Debatte und den entsprechenden Fällen widmen wird.
Zur Person:
Alexander Bahar, Dr. phil., geboren 1960 studierte Geschichte, Politikwissenschaft
und Philosophie in Freiburg i. Br. und Frankfurt a. M.; 1992 schloss er seine Promotion
zum Thema "Sozialrevolutionärer Nationalismus zwischen 'Konservativer Revolution'
und Sozialismus. Harro Schulze-Boysen und der 'Gegner'-Kreis" ab. Anschließend war er u.a.
als Lektor beim Daco-Verlag, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Institut
der Universität Bern sowie im Schweizerischen Bundesarchiv in Bern tätig.
Seit April 2001 ist Alexander Bahar freiberuflicher Historiker und Publizist (Redaktions- und
Publizistikbüro History Press). Bis 2006 war er stellvertretender Chefredakteur der Monatszeitschrift
"Diplomatische Depesche", die Informationen, Berichten und Analysen für das Diplomatische Korps in der
Bundesrepublik Deutschland bereitstellt.
Veröfentlichungen
u. a. zur Geschichte der Weimarer Republik und des Nationalsozialismus sowie zum
Völkermord an den Armeniern 1915/1916. Mitverfasser (zus. mit Dr. Wilfried Kugel) des Buches "Der
Reichstagsbrand. Wie Geschichte gemacht wird" (edition q, Berlin 2001). Beiträge in Zeitungen und
Fachzeitschriften (u. a. in der "Neuen Zürcher Zeitung", "Die Weltwoche", "junge Welt", "Historische
Zeitschrift", "Zeitschrift für Geschichtswissenschaft", "Bulletin für Faschismus- und Weltkriegsforschung").
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